Linz. Mit einem Podiumsgespräch begannen die Bildungswerke der katholischen und evangelischen Kirche sowie die Bibliotheksfachstelle der Diözese Linz am 18. April eine Reihe von rund 70 öffentlichen Veranstaltungen in ganz Oberösterreich.
Diese sollen die Humanität in der Gesellschaft gegen Tendenzen zu Fanatismus und Fundamentalismus in den Mittelpunkt rücken. „Wir wollen damit eine neue Qualität im Umgang miteinander erreichen“, kündigte der Leiter des Katholischen Bildungswerkes Christian Pichler an, denn Fanatismus und Fundamentalismus würden Humanität behindern, meinte er bei der Startveranstaltung. Fundamentalismus entstünde oft als „falsche Antwort auf ein echtes Problem“, meinte die Sozialwissenschafterin Evelyn Schuster. Der Theologe Ansgar Kreutzer riet zu Selbstkritik der Religionsgemeinschaften. Ein „Ethos der Pluralität“ wäre nötig, um Fundamentalismus zu bekämpfen.