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24 Stunden, 14 Tage und ein halbes Leben

Tausende Pflegerinnen aus der Slowakei arbeiten in Österreich. Oft unbemerkt von der Öffentlichkeit. Im Gespräch mit der KirchenZeitung erzählen zwei slowakische 24-Stunden-Helferinnnen von ihrem Arbeitsalltag.
Ausgabe: 2012/45, Alltag, Pflegerinnen, Arbeitsalltag, Haibach,
07.11.2012
- Paul Stütz
Haibach ob der Donau. 1300 Einwohner/innen hat der malerische Ort im Donautal. Alles ist überschaubar, im Prinzip kennt jeder jeden. Mit einer Ausnahme: Für die sechs 24-Stunden-Pflegerinnen aus der Slowakei und Rumänien, die in Haibach arbeiten, ist es schwierig, außerhalb der Häuser, in denen sie arbeiten, Kontakte zu pflegen. „Diese Lücke wollten wir schließen“, erzählt Gerlinde Kaltseis, die selbst als Altenpflegerin in einem Seniorenheim arbeitet und sich im Arbeitskreis Caritas und Begegnung der Pfarre Haibach engagiert. Erst kürzlich hat der Arbeitskreis deshalb zu einem Kennenlernen eingeladen. Die Freude war bei den Frauen groß, als sie Landsfrauen aus ihrer Heimat Rumänien bzw. Slowakei trafen. „Sie sind sich um den Hals gefallen“, berichtet Gerlinde Kaltseis. So haben sich etwa die Slowakinnen Janka Chlebnicanová und Mirka Carnogurszá vorher nicht gekannt, obwohl sie beide ihren Job in Haibach haben.

Zwei Wochen Arbeit, zwei Wochen Pause.
An einem Montag Nachmittag sitzen die beiden Frauen aus der Slowakei bei Gerlinde Kaltseis im Wohnzimmer. Es ist eine der wenige Pausen für sie, bald geht es wieder zurück in die Heimat. 14 Tage Nonstop-Arbeit haben sie wieder geschafft, zwei Wochen haben sie dann frei. Das ist ihr ständiger Rhythmus, das eine halbe Leben in Österreich zu führen, das andere in der Slowakei.

Pflegerin muss rasch entscheiden. Die 51-jährige Janka Chlebnicanová arbeitet in ­einem Haus, das etwas abseits der Ortskerns steht. Sie betreut Stefan und Melly, beide um die 90 Jahre alt. „Besonders Stefan macht immer Witze. Da muss ich oft lachen“, erzählt sie. Sie  wäscht die beiden, gibt ihnen das Essen und fährt sie zum Arzt oder ins Krankenhaus. Sie kümmert sich um alles – auch wenn der Strom oder die Heizung ausfällt, ruft sie den Techniker. „Für die Arbeit braucht man viel Geduld und Ruhe, muss die Leute so nehmen, wie sie sind“, erzählt sie. Seit fünf Jahren ist sie bei der gleichen Familie in Haibach. Es stelle sich Routine ein. „Am Anfang war es schwierig, da gab es viel Stress.“ Dennoch kann immer wieder rasch ein unvorgesehenes Problem eintreten. Oft muss sie die Rettung rufen, sie ist ständig mit den Ärzten in Kontakt. Janka Chlebnicanová bedauert in diesen Situationen, dass sie nicht besser Deutsch sprechen kann. Für einen Kurs fehlt ihr die Zeit und der Kontakt zu Einheimischen hält sich in Grenzen.
Eine etwas andere Aufgabenstellung wie ihre Landsfrau hat Mirka Carnogurszá, die seit drei Monaten hier ist. Die 27-Jährige betreut eine ältere Dame, die noch ziemlich rüstig ist, aber bei alltäglichen Erledigungen und im Haushalt Hilfe braucht. „Für mich ist sie wie eine Verwandte“, sagt die junge Slowakin. Sie spüre eine große Dankbarkeit und Herzlichkeit. Die schwierige Arbeitssituation zu Hause ist ein Hauptgrund, als Pflegerin nach Österreich zu gehen. Wie sie es aushält, dass sie immer wieder für zwei Wochen von ihrem Mann getrennt ist? „Wahrscheinlich sind wir gerade deswegen so lange zusammen“, lächelt sie.

Andere Mentalität der Österreicher. Obwohl sich beide Slowakinnen in Haibach wohlfühlen, bemerken sie doch Unterschiede. „Die Österreicher haben eine andere Mentalität. Bei uns in der Slowakei gibt es so eine Pflege, wie wir es machen, gar nicht.“ Zum einen liege das auch an der etwas niedrigeren Lebenserwartung, zum anderen an einer anderen Organisation der Familien, erzählen sie: „Wenn jemand  pflegebedürftig wird, teilt sich die Familie die Hilfe auf. Jeder schaut, dass er einen Tag in der Woche übernimmt.“ 
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