Deutlich sind viele Stimmen zum „Einkaufstag“ am 8. Dezember: Gute Arbeit braucht Unterbrechung, sagen Katholische Arbeitnehmer/innen-Bewegung und die Betriebsseelsorge „mensch & arbeit“. Ein Bündnis von Gewerkschaften, Sozialforum Linz-Land und „mensch & arbeit“ Nettingsdorf ruft wieder dazu auf, den 8. Dezember als „Kauf-nix-Tag“ zu begehen. Das Bündnis führt vor großen Einkaufszentren Aktionen durch. Auch der ÖAAB und dessen Landesobmann LH-Stellverreter Franz Hiesl rufen zum „Ich-kauf-nix-Tag“ auf. Der 8. Dezember sei besser als Feier- und Familientag zu begehen. Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer meinte bei der Pressekonferenz zur Allianz für den freien Sonntag (siehe links) zu den Geschäftsöfnungen am 8. Dezember: Der 8. Dezember wurde von Julius Raab der Kirche in Dankbarkeit für den Staatsfeiertag gegeben. Ursprünglich wurden für den 8. Dezember in Abwehr gegen die Bedrängnis in Grenzregionen Öffnungsausnahmen gewährt. Es wäre aber jetzt für niemanden ein Schaden und für die Kultur ein Gewinn, wenn die Geschäfte geschlossen blieben. Pühringer: „Ich geh in kein Geschäft, ich kauf nix ein und sag das den Leuten.