Vöcklabruck. Die „Laieninitiative“ veranstaltete am 18. Juni in Vöcklabruck ein Oberösterreich-Treffen für alle Unterstützer der Gruppe, die für Reformen in der römisch-katholischen Kirche eintritt. Unter den knapp 30 Teilnehmer/innen kristallisierte sich als wichtigstes Ziel in der katholischen Kirche heraus, kleine Pfarrgemeinden vor Ort zu erhalten. Außerdem werde die Laieninitiative in Oberösterreich die Priester ermutigen, Widerstand zu leisten gegen Lasten, die ihnen aufgebürdet werden. Die Menschen in den Pfarren sollen ermutigt werden, zu tun, wozu sie der Geist Gottes beruft, und nicht immer zu fragen, ob man denn das auch dürfe, so die Laieninitiative. Die Ergebnisse des Treffens sollen Diözesanbischof Ludwig Schwarz in einem Gespräch präsentiert werden. Die Laieninitiative hat seit ihrer Gründung vor zwei Jahren mit ihren Forderungen insgesamt etwa 12.630 Unterstützer/innen gefunden. Zu den Forderungen zählen unter anderem Abschaffung des Pflichtzölibats und die Weihe von „bewährten Männern“.