Friedensnobelpreis geht an den chinesischen Dichter Liu Xiaobo
Ausgabe: 2010/51, Friedensnobelpreis, Liu Xiaobo, Menschenrechte, China,
22.12.2010
Am 10. Dezember wird Liu Xiaobo „für seinen langen und gewaltfreien Kampf für die grundlegenden Menschenrechte in China“ mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Doch weder er (rechts) noch seine unter Hausarrest stehende Frau Liu Xia (links) durften an der Zeremonie teilnehmen. Der Schriftsteller, Menschenrechtsaktivist und Mitverfasser der „Charta ’08“ wurde 2009 in China wegen Untergrabung der Staatsgewalt zu elf Jahren Gefängnis verurteilt.