Podiumsgespräch mit Abt José Hehenberger: Wie kann Reform gelingen?
Waizenkirchen, 29. Oktober 2010, 19 Uhr im Pfarrsaal
Ausgabe: 2010/42
20.10.2010
Als Beitrag zurOö. Landesausstellung verstehenBildungswerk der Pfarre und Kulturausschussder MarktgemeindeWaizenkirchen ihr hochkarätigbesetztes Podiumsgespräch „Reformation– Erneuerung damalsund heute“. Ein Blick in die Geschichteder Reformation undder Bauernkriege sowie ein Blicknach Brasilien soll Strukturenaufzeigen, die für eine Reformder Kirche vor Ort hilfreich seinkönnen. „Es geht nicht um einebeliebig neue Form der Kirche,sondern biblisch ist mit demWort ,Reformation’ eine schöpferischeErneuerung in Christusgemeint“, betont Pfarrer KarlBurgstaller von Waizenkirchen.Aus historischer Sicht ist dasThema in Waizenkirchen besondersbrisant: Der Pfarrvikar LeopoldKaiser wurde 1527 alslutheranischer Ketzer verurteiltund am Scheiterhaufenverbrannt. Welche Schritte derKirchenreform in Brasilien anstehen,wird der aus Stroheimstammende Abt José Hehenbergeram Beispiel seines KlostersJequitiba und der Pfarre Jacobinaaufzeigen.
Mit dem Brasilienmissionar sindam Podium Andreas Hochmeir,evangelischer Pfarrer in Wallern,OSR Hubert Haslehner (Peuerbach)und Franz Steinkogler, Kaplanin Traun.
Podiumsgespräch „Erneuerungdamals und heute“ am Freitag, 29.Oktober 2010, um 19 Uhr im PfarrsaalWaizenkirchen, Eintritt: Euro 3,–.