Ausgabe: 2010/42, Feichtlbauer, Kirche, Sprache, St. Franziskus, Linz
20.10.2010
Wiekann die katholische Kirche dieZeichen der Zeit erkennen unddaraus die richtigen Konsequenzenziehen? Das legte JournalistHubert Feichtlbauer am 12. Oktoberin einem Vortrag in Linzanlässlich des Festprogramms„40 Jahre Pfarre St. Franziskus“dar.Feichtlbauer wünscht sich fürdie Kirche mehr Demut, dasEingeständnis der Vorläufigkeitauch lange überlieferter theologischerAussagen und das Ernstnehmender alten Kirchenlehre,dass auch der Papst nicht persönlicheÜberzeugungen, sondernnur vom Glaubenssinn desganzen Kirchenvolkes geteiltePositionen vertreten kann.Denn nur das Urteil der Gesamtkirchein Glaubensfragen könnenicht irren, wie es auch im Weltkatechismusstehe. Zudem hältHubert Feichtlbauer eine neue,zeitgemäße Sprache der Verkündigungeinschließlich der Dogmenformulierungenfür unerlässlich.