- Oftering und Hörsching. Unter der Führung des Linzer Moraltheologen Michael Rosenberger sind 22 Wallfahrer/innen, die meisten aus Oftering und Hörsching, von Würzburg aus zum oberfränkischen Wallfahrtsort Vierzehnheiligen gepilgert. Würzburg ist die Heimat von Prof. Rosenberger. Auf dem Pilgerweg setzte er konkret um, was er in seiner, im Echter-Verlag erschienenen „Kleinen Theologie der Wallfahrt“ unter dem Titel „Wege, die bewegen“ konzeptionell entwickelt und theologisch begründet hat: In Anlehnung an die „Geistlichen Übungen“ des Ignatius von Loyola und neueren Befragungen von Jakobus-Pilgern empfiehlt er darin fünf Phasen des inneren Weges der Wandlung, nämlich „Loslassen und Aufbrechen“, „Leer werden und offen mit allen Sinnen“, „Der eigenen Berufung nachspüren und sich (neu) entscheiden“, „Schuld erkennen und anerkennen“ und schließlich „Auflösung und ans Ziel kommen“. In den täglichen Gebetszeiten wurden jeweils zwei der 14 Nothelfer betrachtet und deren Leben zu den Themen in Beziehung gesetzt. Zum Abschlussgottesdienst in der Basilika Vierzehnheiligen schlossen sich noch „Buswall-fahrer“ aus Oberösterreich an.
- Zu Prof. Michael Rosenberger siehe Namenstag
- Garsten. An der in Garsten schon zur Tradition gewordenen Fußwallfahrt waren vierzig Teilnehmer/innen im Bayrischen Wald unterwegs. Die Wanderung erstreckte sich entlang des historischen „Böhmweges“ von Deggendorf bis Bayrisch-Eisenstein an der tschechischen Grenze. Unterwegs besuchten die Pilger/innen das ehemalige Benediktinerstift Rinchnach, das ein ähnliches Schicksal wie Garsten hat. „Beeindruckt von der Gemeinschaft und den schönen Wegen kehrte die Wallfahrer-gruppe geistlich gestärkt in die Heimatpfarre zurück“, so Pfarrmoderator Alfred Habichler.