Der aus St. Marien stammende P. Günther Ecklbauer ist seit seiner Rückkehr nach Pakistan voll von der Hilfe für die Hochwasseropfer in Beschlag genommen. Was ihm besonders bewusst geworden ist: Die Flut hat viele Facetten. Neben den direkt Betroffenen gibt es die vielen, die an den Folgen leiden. Das sind vor allem Menschen der unteren Gesellschaftsschicht, Christen und Hindus, die nur Hilfsarbeiten verrichten können wie das Schleppen von Getreidesäcken. Da die Weizenernte vernichtet ist, sind sie arbeitslos und ohne Einkommen. Ein besonderes Augenmerk der Pfarre gilt auch den Hindudörfern, in die nur zögernd Hilfe kommt. So tragisch die Situation ist, die Beziehungen über die Religionsgrenzen hinweg sind eine Folge der Not. P. Günther dankt allen KIZ-Leser/innen, die ihn bisher unterstützt haben.
- Für weitere Hilfe: Marianisches Missionswerk; Raiffeisenbank WienKonto: 3 000 502 (BLZ 32 000)