Pfarrblatt-Redakteure geben Kirche ein einladendes Gesicht
Beliebteste Pfarrblätter Oberösterreichs wurden im Papiermachermuseum Steyrermühl prämiert
Ausgabe: 2010/25, Pfarrblatt-Redakteur, Kirche, Papiermachermuseum, Steyrermühl, Krenn, Windhaag bei Perg
23.06.2010
- Josef Wallner
Mehr als 11. 000 Personen hatten sich an der Wahl zum beliebtesten Pfarrblatt Oberösterreichs beteiligt. Der Sieg ging an Oberkappel, den Heimatort des St. Pöltner Altbischofs Kurt Krenn, gefolgt von Peterskirchen und Windhaag bei Perg.
An die 160 Pfarrblattredakteur/innen waren am 19. Juni 2010 in das Papiermachermuseum gekommen, um das Ergebnis des Pfarrblattwettbewerbs zu feiern, aber auch die Möglichkeit zu nutzen, mit Kolleg/innen aus der ganzen Diözese Erfahrungen austauschen zu können. Generalvikar Severin Lederhilger dankte in seiner Festansprache für die unzähligen Stunden an ehrenamtlicher Arbeit und für das Engagement, mit dem Pfarrblätter gestaltet werden: „Gerade weil ein regelmäßiger Kirchenbesuch nicht mehr allgemein üblich ist, sind die schriftlichen Boten ins Haus von unschätzbarem Wert.“ Damit die Pfarrblätter nicht in der täglichen Flut von Prospekten, Gemeinde- und Vereinszeitungen untergehen, braucht es Qualität. „Dass das in geradezu professioneller Weise geschieht, davon kann man sich bei den vielen mitgebrachten Ansichtsexemplaren überzeugen“, betonte der Generalvikar. Er gratulierte den Preisträger/innen und ermutigte sie zu vielen weiteren Pfarrbriefen: „Als wesentliche Sendboten Christi geben die Redakteure der Kirche ein ehrliches, sympathisches und einladendes Gesicht.“
Die Leser/innen stimmen ab. Prämiert wurden jene zehn Pfarren, aus denen im Verhältnis zu ihren Katholikenzahlen die meisten Stimmzettel gekommen sind. Von den 857 Katholiken Oberkappels sind 329 Stimmen (an die 39 %) eingelangt, aus Peterskirchen 31 % und aus Windhaag bei Perg 28 %. Die weiteren Preisträger sind Heiligenberg, Bad Wimsbach-Neydharting, Fischlham, Steinerkirchen/Traun, Kirchdorf/Inn, Kleinraming, Dorf/Pram, St. Johann/Wimberg. Insgesamt haben sich 300 Pfarren beteiligt.
Den Bewerb organisierte das Referat Pfarrliche Öffentlichkeitsarbeit der Diözese Linz (Leitung: Beate Schlager-Stemmer).