Ausgabe: 2010/21, Grabdenkmäler, Grieskrchen, Stenogramm, Grabplatten, Landesausstellung, Buch
26.05.2010
- Die Grabdenkmäler Grieskirchens. In der Pfarrkirche und an den Außenwänden finden sich mehr als vierzig Grabdenkmäler, die die Geschichte von Grieskirchen widerspiegeln. Eine Reihe von Grabplatten gehört in die Zeit der Reformation, unter anderem die Grabplatte des prominentesten Besitzers des nahen Schlosses Parz, Sigmund von Polheim (verstorben 1598). Er machte Grieskirchen zu einem Zentrum des Protestantismus. Anlässlich der Landesausstellung „Renaissance und Reformation“ haben W. Aspernig, R. Forster und E. Gruber eine Dokumentation zu den Grabdenkmälern in der Pfarre Grieskirchen veröffentlicht. Das älteste Grabmal datiert in das Jahr 1435, das jüngste aus dem Jahr 1759 erinnert an Pfarrer Joseph I. Schmid. Den Autoren gelingt es in beeinduckender Weise, die Steine zum Sprechen zu bringen.