Die Impulse aus dem Pfarrgemeinderatskongress werden im Herbst in Oberösterreichs Regionen intensiv zur Sprache kommen. 3000 Vertreter/innen aus Pfarren werden dazu erwartet.
Der Dialog von rund 500 Pfarrgemeinderäten, Diözesanvertretern und Bischöfen, der zu Christi Himmelfahrt in Mariazell stattgefunden hat, wird im Herbst in Oberösterreich intensiv fortgeführt. Geplant sind zwölf regionale Treffen mit den Pfarrvorständen und Pfarrgemeindräten, kündigt Hans Putz vom Referat Pfarrgmeinderäte an. „In Mariazell hat sich gezeigt: Die brennenden Anliegen von Laien und Priestern stehen nicht bloß für einen Linzer Weg, sie werden in ganz Österreich vorgebracht“, betont Putz. Er hofft, dass das Gespräch mit den Bischöfen dabei weiter „auf Augenhöhe“ stattfinden wird. Sehr positiv hat sich der Linzer Diözesanbischof Ludwig Schwarz über „seine“ Linzer Delegation von insgesamt 67 Personen geäußert. „Ich war stolz auf die Wortmeldungen aus unserer Diözese“, meinte er. Die gute Stimmung und der Wille, an einem Strang zu ziehen, sollten auch hinausgetragen werden in die Gemeinden. Genau das soll im Herbst geschehen. Rund 3.000 Pfarrvorstandsmitglieder und Pfarrgemeinderäte werden bei den zwölf Treffen erwartet. Sie werden sich mit Mitgliedern der Diözesanleitung darüber austauschen, wie der pastorale Weg nach Mariazell nun konkret aussehen kann. In den kommenden zwei Jahren sind noch Weichenstellungen möglich, ehe am 18. März 2012 die Pfarrgemeinderäte neu gewählt werden. „Die Gesprächsrunden im Herbst werden darauf großen Einfluss haben“, meint Putz. Wie geht es weiter bei der zu erwartenden angespannten personellenSituation? Wo ist Zusammenarbeit sinnvoll? Wie sieht Pfarrleitung künftig aus? Um solche Fragen wird es gehen. Dazu erhoffen sich Pfarrgemeinderäte auch positiven Rückenwind von den Bischöfen.