90 Kilometer an einem Tag radeln, bergauf ins Mühlviertel. Ein sportliches Wochenende dient in Weißkirchen an der Traun als Schlüsselerlebnis zur Firmvorbeitung. „Die Jugendlichen leisten, was sie alleine nicht schaffen können“, sagt Firmbegleiter Gerhard Grinzinger.
Das verlängerte Wochenende um Christi Himmelfahrt nutzten die 27 Firmlinge aus Weißkirchen samt Begleiter für ihren Radtrip ins Mühlviertel. Auch ein heftiger Regenguss auf den letzten Kilometern vor Aigen konnte die Gruppe nicht von ihrem Ziel abhalten. „Für uns war das ein Erlebnis, nass zu werden“, erzählt Firmbegleiter Gerhard Grinzinger. Umso schöner sei es aber gewesen, nach 90 Kilometern auf dem Rad in der Unterkunft anzukommen, betont der Religionslehrer.
Du musst es selbst machen. Bereits zum dritten Mal hat die Pfarre Weißkirchen ihre Firmvorbereitung auf diese sportliche Weise durchgeführt. 2008 ging es zwei Tage mit dem Rad nach Mariazell, letztes Jahr zu Fuß nach Kremsmünster. Dabei zählt nicht das Leistungsstreben, sondern der Gemeinschaftssinn. „Es geht uns auch um Aktivierung der Jugendlichen. Die Botschaft ist: Du sollst es selbst machen, wir tun das nicht für dich“, erklärt Grinzinger. Rückblickend auf das Wochenende sollten die Jugendlichen einmal sagen: „Dort sind wir erwachsen geworden.“
An die Grenze gehen. Das Motto des heurigen Firmwochenendes war „Über die Grenzen schauen“. Am Tag nach der Radtour wurde an die tschechische Grenze gewandert. Als Schlusspunkt rundete ein Gottesdienst mit Eltern und Paten am dritten Tag das Wochenende ab.