Pinsdorf startet heuer ein neues Modell zur Firmvorbereitung. Über vielfältige Projekte können die Jugendlichen das Glaubensleben auch über den Tellerrand der Pfarrgrenze hinweg kennenlernen.
„Ein rundes und ganzes Bild von Kirche und Glauben.“ Dieses soll nach Wunsch von Pfarrassistent Mag. Gerhard Pumberger durch das neue Firmvorbereitungsmodell bei den Jugendlichen entstehen. Die Firmlinge im Alter von 13 und 14 Jahren können dazu aus einer langen Liste von 70 Projekten auswählen. Darunter findet sich die Produktion einer CD des Matthäus-Evangeliums, der Besuch eines Klosters, den Sonntagsgottesdienst gestalten oder die Mülltrennung nach dem Pfarrfest erledigen. Damit können die notwendigen Punkte zur Firmvorbereitung gesammelt werden.
Soziales Pflichtpraktikum. Eine Besonderheit des Modells ist der Akzent auf den Sozialbereich. So ist ein Pflichtpraktikum in einer sozialen Einrichtung vorgesehen. Dabei können die Teenager alte Menschen im Seniorenheim besuchen oder Familienhelferinnen bei der Arbeit unterstützen. Zudem wollen die Pinsdorfer ihre Firmlinge ausdrücklich auch über den Tellerrand der Pfarre schauen lassen. Die Jugendvesper in Kremsmünster bringt ebenso Punkte wie das Dekanats-Volleyballturnier und ein Glaubenswochenende auf der Burg Altpernstein, dem Begegnungszentrum der Katholischen Jugend in Oberösterreich. Ein Besuch der KZ-Gedenkstätte Ebensee ermöglicht den Jugendlichen, sich mit einem dunklen Geschichtskapitel in der Region auseinanderzusetzen.