Eine Person in Äthiopien im Nordosten Afrikas produziert 0,1 Tonnen CO2 im Jahr. Jede Österreicherin und jeder Österreicher verursacht mehr als hundert so viel, nämlich elf Tonnen des Abgases. Dabei trifft der durch C02 verursachte Treibhauseffekt diese Entwicklungsländer am heftigsten. Das Umweltproblem wird aber auch spätere Generationen in westlichen Ländern massiv schädigen. Es ist eine Ungerechtigkeit, die Pfarren wie Attnang-Puchheim oder Linz-Guter Hirte nicht mehr länger hinnehmen wollen. In diesen Gemeinden wurden deshalb am 20. September Bambusbäume gepflanzt. Die Bäumestehen für ein besseres Klima und für Solidarität mit den Ländern des Südens. In beiden Pfarren konnte man sich zudem an einer Unterschriftenaktion zur Fortsetzung des Kyoto-Protokolls für die Treibhausgas-Reduzierung beteiligen. Die Unterschriften werden bei der internationalen Klimakonferenz in Kopenhagen den politischen Entscheidungsträger/innen übergeben.