Seit 25 Jahren geben rund 15 Personen der Eine-Welt-Selbstbesteuerungsgruppe in Tragwein einen Teil ihres Einkommens für Entwicklungshilfe-Projekte. „Wir haben unsere Gruppe gegründet, damit wir besser mitreden können, was bei den Projekten mit unserem Geld konkret geschieht“, erzählt Erni Aigenbauer, die seit 25 Jahren „Selbstbesteuerin“ in Tragwein ist. Hauptsächlich unterstützt die Gruppe Projekte in Burundi und auf den Philippinen. Fast 120.000 Euro sind seit 1984 zusammen gekommen. Dazu trägt neben den Spenden auch der monatliche EZA-Verkauf in der Pfarre bei. Die große Unterstützung der Gemeinde zeigte sich bei dem Jubiläumsfest, das Anfang Juni stattfand. Über 300 Menschen feierten gemeinsam mit der Selbstbesteuerungsgruppe. Wichtig ist der aktiven Gemeinschaft auch der direkte Kontakt mit den Projektpartnern. So gab es etwa mit Pater Alois Ortner Anfang Juni eine Begegnung, bei der er über seine Arbeit auf den Philippinen berichtete. „Uns ist wichtig, dass uns die Missionare erzählen, was sie am meisten brauchen. Dadurch können wir besonders wirkungsvoll helfen“, betont Aigenbauer.