Die Menschen der Seelsorgestelle Lichtenberg begleitet bei den Planungen für den Neubau ihres Zentrums das Motto „Wir bauen Kirche“. Sie machen dabei die Erfahrung, dass der Einsatz für das neue Gebäude auch ihre Gemeinschaft aufbaut.
„Es herrscht eine Aufbruchstimmung“, erzählt Elisabeth Greil, die in der Pfarre im Fachausschuss Öffentlichkeitsarbeit arbeitet. „Wir freuen uns einfach über die neuen Möglichkeiten, die das neue Seelsorgezentrum bringen wird. Manche Aktivitäten sind jetzt durch die engen Raumverhältnisse eingeschränkt.“ Lichtenberg ist eine rasch wachsende Gemeinde im Einzugsbereich von Linz. Das rund vierzig Jahre alte „provisorische Pfarrheim“, wie es bei der Errichtung bezeichnet wurde, genügt den Ansprüchen der lebendigen kirchlichen Gemeinschaft, die Teil der Pfarre Pöstlingberg ist, schon längst nicht mehr.
Eine Kirche. Nach Jahren intensiver Planung steht nun dem Neubau eines Seelsorgezentrums nichts mehr im Weg. Ende August 2009 soll der Baubeginn für das 3,35 Millionen teure Projekt sein. Ein Teil des neuen Gebäudes wird eine Kirche mit 211 Sitzplätzen bilden (mit Möglichkeit zu erweitern). Dem Namen Lichtenberg entsprechend wird Licht ein wichtiges Gestaltungselement des in seinem wesentlichen Teil kreisrunden Feierraums bilden. Die künstlerische Ausgestaltung liegt in den Händen von Sigrun Appelt und Andrea Konzett. Jener Teil des Seelsorgezentrums, der Kirche sein wird, hat die Form eines Zylinders.
Doppelter Gewinn. Das Pfarrleben in Lichtenberg zeichnet eine bunte Vielfalt aus, die unterschiedliche Gruppierungen unter ihrem Dach vereint. „Der Flohmarkt hat die gute Gesamtstimmung für das Projekt widergespiegelt“, sagt Franz Heinz, der Leiter des Planungsausschusses: „Der Flohmarkt war finanziell, aber auch für die Gemeinschaft im Sinn unseres Logos ,Wir bauen Kirche’ ein Gewinn.“