Einige Mitglieder des Kirchenchors von St. Marien erfüllen die Kuppel des Pantheon mit ihrem Gesang und sind von der Akustik begeistert. Diakon Franz Landerl (links), Pfarrassistent in St. Marien, war der Kopf und Motor der Pfarrwallfahrt „in großem Stil“.
Die Ortskapelle St. Marien, die Musikkapelle Weichstetten, der Kirchenchor St. Marien – die Rom-Wallfahrt der beiden Pfarren St. Marien und Weichstetten war ein einzigartiges Erlebnis, erzählen die Pilger/innen.
„Bei der Papstaudienz habe ich gespürt: Hier ist das Zentrum der römisch katholischen Kirche“, sagt Anton Forstner: „Diese Erfahrung war sehr bewegend.“ Die große Pilgergruppe der Gemeinde St. Marien ist in Rom nicht nur unter sich geblieben, sondern hat auch für hunderte andere Wallfahrer/innen etwas beigetragen: In der Basilika St. Paul vor den Mauern führte der Kirchenchor St. Marien die „Hainfelder Jugendmesse“ auf und die beiden Musikkapellen gestalteten in der Kirche das wöchentliche Konzert. Hunderete Zuhörer/innen freuten sich über den Klang in der riesigen Kirche. Dabei wurde der „Bischof-Maximilian-Marsch“ erstaufgeführt, den Karl Pauzenberger im Auftrag der Pfarre als Dank an Bischof Aichern komponiert hatte. Bischof Aichern begleitete die Pfarren und feierte mit ihnen auch in Subiaco Gottesdienst, wo er vor fünfzig Jahren zum Priester geweiht wurde. Pfarrassistent Diakon Franz Landerl zu den tiefen Erlebnissen der Fahrt: „Menschen, wie der Apostel Paulus oder heilige Benedikt sind keine Gestalten der Geschichte, sondern sie geben uns Anstoß für unseren Glauben heute.“