Vergangenes Wochenende steuerten 150 Firmlinge und Ministrant/innen mit ihren Fahrrädern das Christophorushaus der MIVA (Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeischaft) in Stadl-Paura an.
Aus den Pfarren Vorchdorf, Lambach, Roitham, Steinerkirchen, Stadl-Paura und Bad Wimsbach nahmen Jugendliche an der Radsternfahrt teil. Vor Ort wurde den Radlern ein buntes Programm geboten: Trommeln, Tanzen, Fetzenbälle basteln, den Tag eines Straßenkindes erleben sowie Informationen über „faire“ Ernährung. Anlass des Festes war die MIVA-Maiaktion, bei der um Spenden für Fahrräder in der Entwicklungshilfe gebeten wird. Schwerpunktland der Aktion „Delegados de la Palabra“ („Gesandte des Wortes“) ist heuer die Republik Zentralafrika. Es ist ein Land, in dem die Glaubensverkündigung ohne Fahrrad undenkbar ist. Katechisten organisieren dort Gottesdienste und Taufen, stehen Sterbenden bei, unterrichten Religion, transportieren Kranke. Weite Strecken legen sie dabei zurück. Bis zu 200 km sind sie zwischen den einzelnen Orten mit dem Fahrrad unterwegs.
Mobilität sichern. Dass die Arbeit von drei Katechisten in Zentralafrika nun deutlich erleichtert wird, verdanken sie den Ministrant/innen der Pfarre Stadl-Paura. Diese spendeten beim Fest ihren Erlös aus dem Palmbuschenverkauf für Fahrräder in Zentralafrika. Ein Zeichen der Mobilität setzte auch ein großes Versicherungsunternehmen, das 5200 Euro spendete. Gegenwert: Rund 70 Fahrräder in Afrika.