Unter dem Motto „Hüte erzählen Geschichte“ haben die Katholische Frauenbewegung (KFB) und die Goldhauben-Frauen von Pregarten eine gemeinsame Ausstellung organsiert. Die Zusammenarbeit geschah nicht zufällig, sondern gehört zum Selbstverständnis der Pfarre.
Alte Hüte und neue, moderne und solche, über die man heute schmunzelt, zum Anschauen und zum Kaufen – die Hüte-Schau am 18. und 19. April im Pfarrheim Pregarten war ein voller Erfolg. Ein gemeinsamer Erfolg von KFB und Goldhauben- und Kopftuchgruppe. Dass die Goldhauben-Frauen ihr 30-Jahr-Jubiläum mit einer Festveranstaltung feiern, liegt auf der Hand, dass sie es gemeinsam mit der KFB tun, ist das Besondere. „Wir freuen uns, wenn wir Vereine in das Pfarrleben integrieren und miteinander für die Bevölkerung etwas tun können“, sagt Karin Brandstötter von der KFB.
Beide profitieren. Die Kooperation mit den Vereinen ist seit sechs Jahren ein ausdrückliches Anliegen der Pfarre. „Wir gewinnen beide“, sagt Pfarrer August Aichhorn: „Die Pfarre profitiert von der Lebendigkeit und Vielfalt der Vereine, die Vereine erhalten durch die Pfarre eine größere Öffentlichkeit.“ Zwei Beispiele der gelungenen Zusammenarbeit sind für den Pfarrer das St.-Anna-Fest der Pfarre, das mit dem Roten Kreuz begangen wird. Das Rote Kreuz feiert zur selben Zeit das Christophorusfest, das im Heiligenkalender nur wenige Tage von der heiligen Anna entfernt ist. Weiters erklärt sich die Feuerwehr in der Osternacht für das Feuer vor der Kirche verantwortlich, an dem zu Beginn des Gottesdienstes die Osterkerze entzündet wird und das nach der Feier oft bis nach Mitternacht brennt und zu einem beliebten Ort des Gesprächs geworden ist. Bei den 45 Vereinen Pregartens fehlt es nicht an Begegnungsmöglichkeiten zwischen Kirche und Vereinen. „Wir möchten einander Wegbegleiter sein“, sagt Pfarrer Aichhorn.