Die Kirchenführung am 21. März fiel sehr gut aus. Viele Menschen haben gemeinsam mit dem Pfarrer und der Künstlerin die restaurierte Pfarrkirche zum hl. Maximilian vorbesichtigt. Am 28. März wird Altbischof Maximilian um 18 Uhr den Altar weihen.
Eine barocke Kirche, ausgestattet mit viel moderner Kunst, Arbeiten aus Stahl: Altar, Ambo, Sedes, Osterkerzen-Ständer, Taufbecken, Blumentröge beim Altar, Lektorensitze, Ministratensitze, fahrbarer Gabentisch, Weihwasserspender sowie Zeitschriftenstand und dann noch für die Andachtskapelle ein Kerzentisch. Die aus Bremen stammende und im Salzburgischen lebende Künstlerin Christiane Pott-Schlager hat die Verbindung zwischen Barock und Moderne sehr gut bewältigt. Als müsste dafür alles in helle Freundlichkeit gerückt werden, wandelte sich die bisher dunkle Kirche in ein wohltuend helles Gotteshaus.
Frühlingsbeginn in Buchkirchen. Die Frage, die Pfarrer Mag. Gert Smetanig am Beginn der Vorbesichtigung am Samstag, 21. März stellte – am Kalender stand Frühlingsbeginn – bleibt bei so viel augenscheinlicher Verträglichkeit rhetorisch: Hat denn in einer barocken Kirche Modernes Platz? Ja, es hat. Eine neue Zeit fügt sich frühlingshaft in die Vergangenheit, die hier in der Kirche Beeindruckendes hinterlassen hat. „Ja, gerade in einer barocken Kirche soll Platz sein für etwas Modernes“, sagt Pfarrer Smetanig und setzt fort: „In der Kirche tut sich ja einiges, da ist es auch wichtig, in der Kunst einen Schritt nach vorne zu machen. Kunst hat eine Zukunft in der Kirche!“ Die vielen Vorbesichtiger verstärken mit der allgemein guten Annahme des neu gestalteten Innenraums der Kirche diese Aussage. Neben Pott-Schlager hat auch der Mesner der Pfarre mit Helfern viel zur Neugestaltung beigetragen. Sie haben die Bänke neu gemacht. Insgesamt leisteten Pfarrmitglieder schon an die 1000 Robotstunden. Der Bevölkerung gefällt die Neugestaltung, die Kosten von 1,2 Millionen Euro dürften keine Dauerlast für die Pfarre werden.
Länger als ein Jahr. Die Renovierung ist notwendig geworden, denn die Kirche war feucht und baufällig. Mehr als ein Jahr wurde an der Erneuerung gearbeitet, während der die Kirche nicht benutzbar war. Die Pfarre durfte in dieser Zeit mit ihren Gottesdiensten in den Kultursaal der Gemeinde ausweichen. Von Glück sprach Pfarrer Smetanig, dass man auf die Künstlerin Christiane Pott-Schlager gestoßen war. Die Diözese Linz vergab den Gestaltungsauftrag direkt an die in Lamprechtshausen lebende Künstlerin.