Die Initiative wurde gegründet (von links) von Pfarrer Josef Michal, Regionaldiakon Carlo Neuhuber, Elisabeth Seidlmann, Pastoral- und Regionsassistentin der Kath. Jugend, und Krankenhausseelsorger Gerhard Lehrner.
Erst vor einer Woche gestartet kann sich die Initiative „Fasten und Beten für einen gemeinsamen Weg in der Kirche“ bereits über großen Zuspruch freuen.
In den Auseinandersetzungen um die Ernennung von Pfarrer Wagner zum Weihbischof wurde deutlich: Die Vorstellungen vieler Gläubiger, was für das Christsein entscheidend ist, sind sehr unterschiedlich. Und zwar so verschieden, dass sich viele schwertun, einander zu verstehen. Die Initiative „Fasten und Beten“ ruft auf, die Fastenzeit zu nutzen, um sich selbst zu prüfen, wie respektvoll man mit andersdenkenden Mitchrist/innen umgeht.
Das „Zungenfasten“. Die Teilnehmer/innen an der Aktion nehmen sich vor, jeden Freitag bis Ostern zu fasten, eine Gebetszeit zu halten und bewusst darauf zu achten, wie man über andere redet – zynisch oder gibt man über andere Gerüchte weiter, ohne sie überprüft zu haben? Bemüht man sich, das zu erkennen, was dem anderen in seiner Argumentation ein Anliegen ist, auch wenn man es nicht teilt? „Ziel ist, auf sich selbst zu schauen, nicht auf die anderen. Mich selbst soll die Fasten- und Gebetsinitiative verändern“, unterstreicht das Proponentenkomitee.
Weitertun. Pfarrassistent Gerhard Pumberger aus Pinsdorf hat der KIZ-Redaktion berichtet, dass er die Aktion im Rahmen des Gottesdienstes vorgestellt hat und diese sehr zustimmend aufgenommen wurde. Auch der Pastoralrat hat die Initiative empfohlen.
Machen Sie mit Weitere Infos zur Initiative auf www.kirchenzeitung.at und in KIZ 10, Seite 9.