Enns-St. Laurenz: Was Pfarrer Johann Fehrerhofer von seiner Brasilienreise nach Hause brachte
Ausgabe: 2009/09, Enns, St. Laurenz, Fehrerhofer, Brasilienreise, Leeb, Missionsstation, Brasilien
25.02.2009
- Josef Wallner
Nicht Andenken, sondern Impulse für die Pfarrarbeit hat Pfarrer Johann Fehrerhofer von dem Besuch der Missionsstation von P. Hubert Leeb in Brasilien mit nach Hause genommen.
Seit mehr als zwei Jahrzehnten – seit seiner Kaplanszeit in Grieskirchen – ist Johann Fehrerhofer mit dem aus Grieskirchen stammenden P. Hubert Leeb in Kontakt. Kürzlich hat er ihn auf seiner Missionsstation in Brasilien besucht. Im Gespräch mit der KirchenZeitung steht nicht die Arbeit von P. Leeb im Mittelpunkt, der mit Jahresende sein Werk mit Pfarre, Schule und Betrieben an unterschiedliche einheimische Träger übergeben hat, sondern die Anregungen, die der Ennser Pfarrer für die pastorale Arbeit im eigenen Umfeld sieht.
Austausch zwischen Nord und Süd. Unübersehbar, so Pfarrer Fehrerhofer, ist die Lebensfreude und die Lebendigkeit der Menschen in Brasilien. Das findet auch im Gottesdienst seinen Ausdruck – im Feiern und Mitfeiern, besonders im Singen. Natürlich ist die brasilianische Mentalität nicht einfach nach Europa zu verpflanzen, aber der Geist, der in dieser Lebensfreude spürbar wird, kann auch unsere Gemeinden prägen, so der Pfarrer. Und er kommt auf seinen ersten Besuch vor 17 Jahren zurück: „Mich hat beeindruckt, wie sehr sich die soziale Situation rund um die Mission sichtbar gebessert hat.“ Der Einsatz für die Menschen muss und kann eine Pfarre prägen – ob in Brasilien oder in Europa. Von weiteren Begegnungen und Eindrücken erzählt er am 18. März 2009 um 19 Uhr im Pfarrheim Enns-St. Laurenz.