Die Pfarre Pergkirchen steht vor einer umfangreichen Kirchenrenovierung, entsprechend groß ist der Einsatz zur Finanzierung des Projekts: Unter Leitung der Katholischen Frauenbewegung wurden 270 Kilogramm Kekse gebacken. Die Aktion war ein überwältigender Erfolg. Dazu trug auch das „Verkaufslokal“ bei. Die Köstlichkeiten konnten im Landesdienstleistungszentrum in Linz angeboten werden. Innerhalb von zwei Tagen waren die Verkaufstische leer und 5.140 Euro auf dem Baukonto der Pfarre.Schäden am Dachstuhl der Kirche, deren gravierendes Ausmaß nicht zu erkennen war, verursachten Risse im Gewölbe und sogar an den Wänden des Gotteshauses. So musste im Herbst unverzüglich mit der Sanierung begonnen werden. Auch die Innenrenovierung steht an: Die Heizung wurde bereits erneuert und für die Umgestaltung des Altarraumes ist ein Künstlerwettbewerb im Gange. Innerhalb von zwei Jahren soll die Sanierung abgeschlossen sein, erklärt Anton Wahlmüller, im Seelsorgeteam der Pfarre für „Koinonia/Gemeinschaft“ zuständig. Die Gesamtkosten betragen rund 500.000 Euro, einen Betrag von 140.000 bis 170.000 Euro wird die Pfarre selbst aufzubringen haben. „Wir sind keine finanzstarke, aber eine lebendige Pfarre“, meint Wahlmüller, was sich auch am Kirchenbesuch zeigt. Von den 1100 Katholiken kommen sonntags zwischen 21 und 24 Prozent zum Gottesdienst – sowohl zur Messe als auch zur Wort-Gottes-Feier.