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Ein Priesterleben für eine Pfarre

Ausgabe: 2001/19, Mauerkirchen, Franz Schauer, Innviertel, Franz Pesendorfer, Bischof Gföllner, Kirchenchor,
08.05.2001
- Matthäus Fellinger
Seit 39 Jahren teilt Pfarrer Konsistorialrat Franz Schauer Freud und Leid der Innviertler Pfarre Mauerkirchen.

Mit einer eleganten Kurve bremst der junge Bursch sein Fahrrad ab und bleibt vor den Schuhspitzen des älteren Herrn stehen. „Griaß di’, Herr Pfarrer!“, streckt er ihm seine Hand entgegen. Sofort sind einige andere Jugendliche da und der Pfarrer ist umringt von einer munteren Schar. Seit fast 40 Jahren ist KonsR Johann Schauer Pfarrer in Mauerkirchen – genauso alt ist der prächtige Magnolienbaum im Pfarrhofgarten, den er damals gepflanzt hat – als Erinnerung an das Petrinum, in dem er zuvor 13 Jahre lang Präfekt gewesen ist. „Mitgenommen“ hat er von seiner damaligen Dienststelle auch die Pfarrhaushälterin Marietta Prieschl, die viele hier nur unter ihrem Vornamen kennen.

„Aus heutiger Sicht“, meint Pfarrer Schauer, „würde ich doch empfehlen, die Pfarre einmal zu wechseln.“ Die erste „Halbzeit“ in Mauerkirchen ist für Pfarrer Schauer ganz im Zeichen des Aufbaus gestanden. Eine Baustelle löste die andere ab. In der Zeit des Wirtschaftswunders war es damals nicht schwer, die Unterstützung der Pfarrbewohner/innen für die vielen Anliegen zu bekommen. Seelsorger hatten es in Mauerkirchen nicht immer leicht. Weil er entschieden gegen den Nationalsozialismus auftrat, wurde Pfarrer Franz Pesendorfer 1932 aus der Pfarre „verbannt“, doch Bischof Gföllner konnte ihn noch schützen. Im Mai 1938 mußte Pesendorfer aus der Pfarre fliehen. Der Pfarrhof wurde abgetragen, an seiner Stelle die Schule gebaut. Pfarrrhof und Pfarrheim liegen daher heute ein Stück abseits von der Kirche. Für KonsR Schauer galt es, behutsam mit dieser Geschichte des Marktes Mauerkirchen umzugehen.




Steckbrief:


Ein von Herbert Brandstetter verfasster Pfarr- und Kirchenführer gibt Aufschluss über Tradition und Gegenwart von Mauerkirchen.Schon im Jahr 912 soll an Stelle einer früheren Holzkirche eine gemauerte Kirche errichtet worden sein – die dem Ort den Namen gab. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich eine Wallfahrts-tradition. Bereits 1276 wurde Mauerkirchen selbstständige Pfarre, die Marienwallfahrt erreichte ihren Höhepunkt.
Neben der Pfarrkirche wurde im 16. Jahrhundert eine zweite Kirche errichtet – die Hl.-Geist-Kirche, die vom Adelsgeschlecht der „Wänninger“ gefördert wurde. Sie gehört heute der Gemeinde. Mauerkirchen gab bis ins 17. Jahrhundert dem Dekanat den Namen, ehe Aspach diese Rolle übernahm. Heute gehört der Ort zum Dekanat Braunau.

Rund 2200 Katholiken zählt Mauerkirchen heute. Eine verhältnismäßig starke evangelische Gemeinde von heute rund 300 Mitgliedern ent-stand mit der Aufnahme der deutschsprachigen Flüchtlinge aus Südosteuropa nach dem Zweiten Weltkrieg. 1960 wurde die evangelische Erlöserkirche gebaut. Ökumene hat hier eine gute Tradition, so wird der Frauen-Weltgebetstag abwechselnd in den beiden Pfarren gestaltet.




Vereine prägen das Leben


Mauerkirchen ist im Innviertel eine Musik-Hochburg. Traditionen prägen den Markt, auch was Kirche betrifft.

Johannes Wilhelm heißt der junge Pianist und er heimste international schon beachtliche Preise ein. Daheim in Mauerkirchen spielt der 16-Jährige regelmäßig die Orgel bei den Gottesdiensten – so wie auch Christiane Pförtner, die sechs Jahrzehnte lang für die Pfarre Orgel spielte. Um die „Musik“ brauchen sich die Mauerkirchner keine Sorgen machen. Der Kirchenchor unter Dr. Hermann Krammer bereichert das kulturelle Leben des Ortes überhaupt. Eine der Sängerinnen – Irmgard Kügler – ist inzwischen Solistin am Dom zu Feldkirch.

Ein Markt , umgeben von einer Agrarregion, das ist Mauerkirchen, und so mischen sich auch die Mentalitäten des bürgerlichen Marktlebens und einer ländlichen Region. Über 20 Vereine spielen eine wichtige Rolle im Ort. Sie tragen auch zum Gelingen der kirchlichen Feste und Anliegen bei. Besonders trifft das auf die Musikkapelle zu. Bei dem ausgeprägten Vereinsleben ist es aber für kirchliche Einrichtungen nicht immer einfach, die Leute zu bekommen und mit eigenen Angeboten auf Interesse zu stoßen. Johanna Bogenhuber hat vor drei Jahren mit einer Freundin die Intitiative für das Zustandekommen einer Frauenrunde gesetzt. Zehn, zwölf Frauen treffen sich jetzt regelmäßig zum Austausch oder zu einem besonderen Ereignis. Im Vorjahr organisierten sie beispielsweise eine meditative Familienwanderung.

Ein engagiertes Team sorgt für die Angebote des Katholischen Bildungswerkes in der Pfarre. Otto Kreisberger leitet das Team seit elf Jahren. „Das Bildungswerk gibt uns auch persönlich sehr viel“, meint er.Kirche ist in Mauerkirchen stark von Traditionen geprägt. Besonders deutlich wird dies bei Begräbnissen. Mit einem Postwurf wird in allen Häusern eingeladen – und die Leute kommen auch. Rund 80 bis 100 Messen werden anlässlich eines Begräbnisses gestiftet. Die nachrückende Generation freilich ist anders und tritt kirchlich weniger in Erscheinung.




Pfarrsplitter:


Der älteste Bischof

Mit 101 Jahren ist Bischof Josef Rosenhammer (Archivbild) der älteste Bischof der Welt. Dem boli-vianischen Missionsbischof kommt sowohl in seinem Einsatzland als auch in seinem Heimatort Mauerkirchen große Hochachtung zu. Das Pfarrheim von Mauerkirchen trägt seinen Namen. Die Unterstützung aus der Heimat – vor allem durch „Messintentionen“ – war eine wichtige Basis für das Wirken Rosenhammers.

Basteln für die guten Sache

Margarete Röter bastelt mit Frauen Nützliches für die Mission. Die Bastelrunde der Pfarre bietet viel mehr als nur nur Unterhaltung. Palmbuschen werden zum Beispiel gebunden, Kleinigkeiten für den Eine-Welt-Markt zur Verfügung gestellt. Für den Pfarrer basteln die Frauen Geschenke, die dieser als Mitbringsel für jene mitnimmt, die nicht mehr aus dem Haus kommen.

Schulen und Kindergarten

Neben der Volks- und Hauptschule gibt es in Mauerkirchen auch die „Fachschule für Mäd-chen des Landes Oberöster-reich“. Seit drei Jahren betreibt das Diakoniewerk eine Behindertenwerkstätte, ein Wohnheim ist noch geplant. Für die Oster- und Weih-nachtsbeichte der Schüler/innen nimmt sich Pfarrer Schauer sehr viel Zeit. Das Angebot wird im Vergleich zu anderen Pfarren sehr gut angenommen. Bereits am Ende des 19. Jahrhunderts wurde eine „Kinder-bewahranstalt“ in Mauerkirchen eingerichtet. Im Vorjahr wurde der neue Caritas-Kindergarten gesegnet. Er wird von einem Ehrenamtlichen-Team erfolgreich geleitet.
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