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Die zwei Seiten der Medaille

Alicia beglückwünscht die Österreicher/innen zu ihrem schönen Land
Ausgabe: 2000/31, Mexiko, Müllprojekt,
01.08.2000
- Ernst Gansinger
Alicia Hernandez Tapia lebt bei einer Müllhalde in Mexiko. Jetzt war sie in Österreich.

Alicia Tapia war von der ersten Stunde an beim Müllprojekt in Chimalhuacan am Rande der 30- Millionen-Stadt Mexiko City dabei. Anlässlich der Chorolympiade in Linz, an der über Vermittlung der Linzerin Prof. Leopoldine Ganser auch ein mexikanischer Chor teilnahm, kam Alicia hierher. Sie war vom 6. bis 14. Juli in Oberösterreichs Hauptstadt. Frau Ganser war mitgekommen – nur für drei Wochen, dann flog auch sie wieder zurück nach Mexiko, wo sie seit einigen Jahren beim Müllprojekt mitarbeitet.

Sterbende begleiten



Alicia Tapia war schon dabei, als auf der Müllhalde in einem 10.000 Quadratmeter großen Areal die Kirche gebaut wurde. Da half sie mit. Jetzt betreut und begleitet sie (sterbens-)kranke Müllmenschen. Sie selbst kam 18-jährig aus dem Bundesstaat Oaxaca nach Mexiko, auf der Suche nach besseren Lebensumständen und um ihrer Familie zu helfen. Die heute 40-Jährige hat drei Buben und ein Findelkindmädchen. Ein Mädchen hat sie sich so sehr gewünscht. Selbst sehr arm, nahm sie das Findelkind an. Dass es behindert ist, ist kein Thema; das Glück über das Mädchen steht über allem. Gottvertrauen und eine marianische Frömmigkeit geben ihr viel Kraft.
Als Alicia nach Mexiko City kam, arbeitete sie zunächst in einer öffentlichen Armenküche. Dann ging sie in eine Fabrik. So hat sie sich durchgeschlagen. Mit 22 Jahren heiratete sie, mit 25 Jahren gingen sie nach Chimalhuacan, weil sie die Miete nicht mehr zahlen konnten. Dort kauften sie ein kleines Stück Land am Rande der Müllhalde. Wie Hunderttausende lebte sie in mit Tüchern verhängten Bretterhütten. Nach und nach wird mit Ziegeln ersetzt.Im kirchlichen Jugend- und Sozialzentrum in diesem Elendsviertel arbeiten 60 Leute. Zu tun gibt es viel, auch gegen den Spott, den sich Reiche mit Armen machen. Etwa, wenn die Reichen aus der Stadt hier Gründe kaufen, Häuser bauen und sie teuer an die Armen vermieten.

Das erste Mal außerhalb



Alicia in Österreich; das erste Mal außerhalb der gewohnten Armut. Wie hat sie dies erlebt; wie verkraftet? „Ich komme von der schlechten Seite der Welt“, sagt sie „und sehe nun die gute. Ich bin in einem Land, wo alles schön und gut ist.“ So verklärt sieht sie Österreich. Sie vergleicht die Welt mit einer Münze. Sie lernte nun die andere, die bessere Seite der Medaille kennen.
Aber so schön sie Österreich und die Menschen hier auch erlebt, so sehr gehört sie nach Mexiko. Sie hadert nicht mit Gott. „Senor, wenn du das willst, dass ich in Mexiko unter diesen Bedingungen lebe, dann wird es gut sein.“

„Perfektes“ Österreich



Ihre Augen leuchten, wenn sie von Österreich erzählt: Die tolle Aufnahme bei den Leuten (als Arme gleichwertig behandelt worden zu sein, das war für sie ein großes Erlebnis), die sauberen Straßen. „Alles perfekt.“ Sie beglückwünscht mich, in einem so schönen Land leben zu dürfen.
Sie aber fühlt sich wegen ihrer Armut nicht zurückgesetzt. Sie fühlt sich besser, weil ihr Gott die Möglichkeit gab, dieses wunderbare Land zu sehen. Jetzt wird sie sich noch mehr zuhause für die Armen, Kranken und Straßenkinder einsetzen.
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