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Aus unserer Pfarrgemeinde: Bad Ischl

Wer mitmacht, erlebt Gemeinde
Ausgabe: 1999/26, Bad Ischl
29.06.1999
- Martin Kranzl-Greinecker
Sie handeln für eine gerechtere Welt:
Helga Dworschak(l.) und Gertrud Englisch haben Dienst im Bad Ischler Dritte-Welt-Laden. Der Handel mit Produkten aus Entwicklungsländern ist nur eine Möglichkeit, auf eine bessere Welt hinzuwirken. Was in Bad Ischl noch Beispielhaftes geschieht, erfahren Sie in der nachstehenden Pfarr-Reportage.

Knapp vier Jahre war Kaplan Karl Sperker in Bad Ischl tätig, im Herbst verläßt er die Pfarre. Das Ziel, alle pfarrlichen Gruppen und Mitarbeiter/innen kennenzulernen, hat er nicht erreicht. Das Pfarrleben ist zu bunt und vielschichtig.

Ein lebendiger Organismus, der für Jung und Alt viel zu bieten hat, so ließe sich die Pfarre Bad Ischl am ehesten beschreiben. Einmal im Monat bereitet z. B. der Kinderliturgiekreis im Pfarrsaal einen Sonntagsgottesdienst für Kinder vor. Jugendliche treffen sich monatlich zur Jugendvesper. Für die Begleitung der Jungschar- und Jugendarbeit ist Pastoralassistent Kaspar zuständig.

Die Firmlinge bereiten sich im Rahmen eines Jugendprojekts auf die Firmung vor. Neben der Pfarrfirmung mit 100 Firmlingen wird für Gäste ein eigener Firmtermin angeboten, zu dem ca. 380 Kandidaten kommen. Als Ort für Jugendwochen und Familiengruppen verwaltet die Pfarre im Ortsteil Reiterndorf die „Seeauer-Villa“der Kreuzschwestern mit Platz für knapp 40 Personen.

Besonderen Stellenwert nimmt in Bad Ischl die Begleitung von Ehepaaren ein. Allerdings nicht nur durch die gemeinsame Feier der Ehejubiläen. Über 30 Paare nahmen seit 1995 an Seminaren der christlichen Paarbewegung „Marriage Encounter“ (ME) teil. Pfarrer Hammerl ist verantwortlich für ME-Österreich. In Krisensituationen oder Notlagen ist die Pfarre erste Anlaufstelle. So ist die Ehe-, Familien- und Lebensberatung ab 10. Juli 1999 im neurenovierten Mesnerhaus zu finden. Mobile Caritasdienste (Altenhilfe, Familienhilfe) koordinieren Maria Schrattbauer und Elisabeth Kienesberger. Pfarrpartnerschaften verbinden Ischl mit Baia Mare in Rumänien und Beit Jala in Israel.

Bad Ischl ist eine Stadt mit vielen Zweitwohnsitzen und vielen Senioren. Auch um sie kümmert sich die Pfarre, z. B. durch Besuche. Ein lokaler Brauch rückt die ältere Generation am „Lichtbratl-Montag“ (Montag nach Michaeli, Ende September) ins Zentrum. Dann ziehen alle 50-, 60-, 70-,80- und 90jährigen gemeinsam durch die Stadt und werden von ganz Bad Ischl beglückwünscht und mit Blumen beschenkt.

Bad Ischl war schon immerein Ort mit Weltbewußtsein


Von „An meine Völker“ über Touristenströme bis zum Dritte-Welt-Laden

Einmal in diesem Jahrhundert wurde Bad Ischl zum Schicksalsort mit weltweiter Bedeutung. Europäische Geschichte wurde hier geschrieben. Vor 85 Jahren, am 28. Juni 1914, traf nur drei Viertelstunden nach dem Attentat von Sarajevo das Telegramm mit der Nachricht von der Ermordung des Thronfolgerpaares in Bad Ischl ein. Ein Monat später, am 28. Juli 1914, verfaßte der Kaiser als Reaktion auf das Attentat in Ischl sein Kriegsmanifest „An meine Völker“. Der Erste Weltkrieg hatte begonnen.

Heute stürmen zehntausende Touristen aus aller Welt Jahr für Jahr das Herz des Salzkammerguts, um den Glanz von einst zu bestaunen oder einfach Landschaft und Atmosphäre zu genießen. Sogar einen englischsprachigen Kirchenführer hat die Pfarre aufgelegt.

Die unter Kaiserin Maria Theresia in den Jahren 1769 bis 1780 neuerbaute St. Nikolauskirche gehört zur Standardtour der Gäste. Weil Kaiser Franz Joseph I. Bad Ischl ab 1854 zur Sommerresidenz erkoren hatte, wurde die Kirche zur „Hofpfarrkirche“, die vor allem wegen der Fresken-ausschmückung vom Südtiroler Maler Georg Mader bekannt ist.

Nahe bei der Pfarrkirche, in der Kaiser-Franz-Josef-Straße 1, trifft sich die Welt auf andere Art. Dort ist der Dritte-Welt-Laden eingemietet, der vor Jahren aus der pfarrlichen Jugendarbeit entstand. 24 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen gewährleisten die täglichen Öffnungszeiten (außer Sonntag). Lebensmittel und Handwerk, Textil und Schmuck aus den Ländern des Südens werden hier zu gerechteren Preisen als am Weltmarkt üblich angeboten. Darüberhinaus initiiert der Trägerverein des Ladens „Direkthilfe Welt Drei“ Bildungsangebote wie Konzerte und Lesungen. Jedes Jahr gestaltet die Gruppe auch den „Sonntag der Weltkirche“.

Oberösterreichs einziger Eremit

Frater Georg stammt aus dem Allgäu in Bayern. Doch die Heimat des Franziskaner-Eremiten ist seit 1989 der Kalvarienberg hoch über Bad Ischl. Dort bewohnt er das alte Mesnerhaus und kümmert sich um die beliebte Tauf- und Hochzeitskirche. Darüberhinaus hilft der Einsiedler in der Pfarre als Kommunionspender und betreut Gräber am Ischler Friedhof. Frater Georgs Tagesprogramm ist geprägt vom Stundengebet und von der Arbeit. Der Einsiedler ist kein schrulliger Kauz abseits der Welt. Manche/r kommt zu ihm, um sich auszureden. Auch Telefon, Radio und Fernsehgerät hat er im Haus. Frater Georg: „Ich will ja wissen, wer mein Gebet gerade dringend braucht.“


Steckbrief

Vier Namen sind es, die vielen in den Sinn kommen, wenn von Bad Ischl die Rede ist: Kaiser Franz Joseph und Sissy, Operettenkomponist Franz Lehár und Konditor Zauner. Doch Bad Ischl ist weit mehr: Seit Jahrhunderten spielt das Salz eine entscheidende Rolle. Ab 1571 wird das „Weiße Gold“ vom Ischler Salzberg gewonnen, seit 1823 wird in der Sole gebadet. Bedingt durch technische Fortschritte gab es rund um das Salz immer weniger Arbeitsplätze. In den letzten Jahren investierte man verstärkt in Kurbetrieb und Tourismus. So wird etwa am 11. Juli ‘99 das neue Theater und Kongreßhaus eröffnet. Auch als Schulstadt hat sich Bad Ischl profiliert, ein Dutzend Schulen zählt die Stadt.Als Pfarre besteht Ischl erst ab 1554, zuvor gehörte es nach Goisern bzw. zum Benediktinerinnenkloster Traunkirchen. Zur Reformationszeit hatte Ischl einen evangelischen Pfarrer, ehe die Gegenreformation mit eiserner Hand durchgriff. 1622 bis 1773 wurde die Pfarre von Jesuiten betreut. Heute leben ca. 8500 Katholiken in der Pfarre Bad Ischl, zu den ca. 1000 evangelischen Christen besteht guter ökumenische Kontakt. Derzeit wirken in der Pfarre noch Kreuzschwestern (Kindergarten) und Borromäerinnen (Altersheim), der Abschied der Schwestern ist absehbar.
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