„Das Jahr 2000 – der Mythos der Zahl“ vom 14. bis 16. Juli 1999
Ausgabe: 1999/25, Sommerakademie
22.06.1999
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Das bevorstehende Jahr 2000 ist Anlaß für zahllose Spekulationen über drohende Katastrophen oder den unmittelbar bevorstehenden Weltuntergang. Andere wieder hoffen auf den Beginn eines neuen Goldenen Zeitalters.
Die meisten dieser Propheten berufen sich auf biblische Quellen, vor allem auf apokalyptische Schriften. Die erste Ökumenische Sommerakademie vom 14. bis 16. Juli 1999 im Stift Kremsmünster stellt die Frage, ob die Berufung auf die Bibel wirklich Grundlage dieser Vorhersagen und Erwartungen sein kann und wie die moderne Theologie mit der Apokalypse umgeht.
Diese Veranstaltung ist auf Initiative der Hauptabteilung Religion im Hörfunk des ORF entstanden. Mitveranstalter sind: Land OÖ (Landeskulturdirektion), Kath.-Theol. Hochschule Linz, Evangelische Diözese A. B. OÖ und Kirchenzeitung der Diözese Linz.
Auszüge aus dem Programm: Mittwoch, 14. Juli 1999
15 Uhr: Eröffnung in der Stiftsbibliothek
„Apokalyptik als Verarbeitung und als Quelle von Angst“: Prof. Dr. Hartmut Raguse
„Wie apokalyptisch ist das Christentum – Apokalyptik im Frühjudentum, bei Jesus und in der Urkirche“: Prof. Dr. Christoph Niemand.
Donnerstag, 15. Juli 1999
„Zahlen, die auf das Ende deuten – Jüdische Zahlenmystik und Kabbala“: Prof. Dr. Karl E. Grözinger.
„Das Jahr 2000 – Astronomische, kirchengeschichtliche und theologische Bemerkungen“: Prof. Dr. Philipp Harnoncourt
Freitag, 16. Juli 1999
„Verdichtung der Zeit? Dogmatische Überlegungen zur Jahrtausendwende“: Prof. Dr. Jozef Niewiadomski.
Um ca. 13 Uhr endet die Veranstaltung .
Informationen beim ORF, Abteilung Religion, Tel. 01/501 01-182 30.