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Das Interesse an einem „anderen Leben“ wächst

Der Priester und Psychologe P. Josef Maureder SJ hat viel mit jungen Leuten zu tun, die vor der Frage stehen: Hat Gott mich zu einem geistlichen Leben berufen und kann ich dazu auch „Ja“ sagen?
Ausgabe: 1999/16, Maureder, SJ, Manresa
20.04.1999
- Hans Baumgartner
Was bringt junge Leute auf die Suche nach dem Weg einer „geistlichen Berufung“?
Maureder. Die Motive sind so vielfältig wie die Lebensgeschichten. Aber bei denen, die ich als gesunde Berufungen bezeichnen würde, ist festzustellen, daß sie eine starke Sehnsucht nach mehr als dem Gewohnten haben; nach mehr als den normalen Befriedigungen und Erfüllungen unserer Gesellschaft. Bei vielen erlebe ich, daß sie in Tagen der Einkehr, im Gebet oder in der Begegnung mit Menschen etwas erahnt haben von der Anziehungskraft Jesu Christi und seiner Botschaft. Und sie suchen eine Lebensgestalt, die sinnvoll, erfüllend und von bleibendem Wert ist. Es geht um eine Berufung, die das ganze Leben umfaßt, nicht nur einen Beruf.

Genau hinschauen

Was ist der Anstoß, sich „berufen“ zu fühlen ?
Maureder. Das ist recht unterschiedlich, wie eben auch Liebesbeziehungen verschieden anfangen. Die einen spüren bei einem Einkehrtag, bei einer Begegung, bei einem Gespräch plötzlich: da bin ich gemeint, da bin ich angerufen. Und dieses Erlebnis läßt ihnen keine Ruhe. Bei anderen wächst dieser Gedanke über Jahre: ich hab’ Freude, Menschen zu helfen, ich hab’ Freude am Gebet, ich spüre, ich sollte mich zur Verfügung stellen. Manche kommen aber auch aus anderen Motiven: Weil sie ein geschütztes Nest vor dem rauhen Wind der Welt suchen, weil sie Angst vor zu viel Freiheit haben, weil sie „jemand Besonderer“ sein wollen. Ich denke, daß geistliche Begleiter, aber auch Ordensgemeinschaften und Seminarregenten sehr genau hinschauen sollten, was die wirklichen Motive sind. Meiner Erfahrung nach werden – auch aus der wachsenden Personalnot heraus – an manchen Orten Leute aufgenommen, wo ich größte Bedenken habe. Damit erweist man niemandem einen Dienst.

Wo sehen Sie die größten Hürden, daß junge Leute zu einer geistlichen Berufung „Ja“ sagen können?
Maureder. Hier gibt es neben sehr persönlich bedingten Beweggründen auch so etwas wie allgemeine Hürden, die vielen den Weg versperren oder erschweren. Ein Grund liegt sicherlich darin, daß in der heutigen Gesellschaft die Scheu vor lebenslangen Bindungen und vor einem Sich-Verschenken zunimmt. Das hängt auch damit zusammen, daß immer weniger Menschen selber oder in ihrer Umgebung die Bereitschaft erfahren, Hingabe auch durch Krisen hindurchzutragen. Ich halte das für ein großes Problem unserer Zeit.
Eine weitere Hürde sehe ich darin, daß sich viele mit manchen Strukturen von Orden oder von Kirche schwertun. Für andere ist sicherlich auch die Frage, ob sie die „eheliche Keuschheit“ positiv leben können, eine echte Schwierigkeit. Gerade hinter einer geistlichen Berufung steht ja auch die Sehnsucht, als Mensch ganzheitlich zu leben. Und da ist für viele ein Leben ohne Partnerschaft und intimer menschlicher Nähe eine große Herausforderung. Unter diesem Aspekt ist es von ganz besonderer Bedeutung, ob junge Leute in der Kirche tragfähige Gemeinschaften erleben.

Eine ernste Anfrage

Sie sprachen vom Reibebaum „Strukturen“ der Kirche. Was meinen Sie darunter?
Maureder. Ich denke, daß es dabei weniger um die heiß diskutierten äußeren Strukturen wie Zentralismus versus Ortskirchen etc. geht, sondern um die Zeugnishaftigkeit eines Lebens, das auf Christus hin ausgerichtet und an die Menschen hingegeben ist. Und da ist eine ernste Rückfrage an uns selber, in den Orden und in der Kirche angebracht: Finden suchende junge Menschen bei uns wirklich Orte des geistlichen Lebens, Orte der Gemeinschaft und ein Leben, das mit den Menschen geteilt wird – in ihren Freuden und Nöten? Denn danach suchen sie, und das ist auch der Kern jeder geistlichen Berufung!

Ein neuer Ansatz

Heute ist viel von Berufungspastoral die Rede. Wie steht es damit in Österreich?
Maureder. Ich sehe, daß es da in den vergangenen Jahren vor allem bei den Ordensgemeinschaften ein intensives Nachdenken gegeben hat und neue Wege eingeschlagen wurden, die auf wachsendes Interesse stoßen. Was die gesamtkirchliche Diskussion angeht, höre ich immer wieder als wichtigste Frage: Was können wir tun, welche Begleitmaßnahmen können wir setzen etc.? Das ist der falsche Ansatz, da will man den zweiten vor dem ersten Schritt tun. Zunächst müssen wir uns fragen, wie haben wir zu leben, damit junge Menschen, die von Gott gerufen sind, auch erfahren können, so ein Leben ist glaubwürdig, anziehend und lebbar. Erst dann steht die Frage an, wie wir junge Menschen ansprechen können und wie wir sie zu einer verantwortlichen Lebensentscheidung begleiten können.

Wie sieht nun „Berufungspastoral“ bei den Jesuiten aus?
Maureder. Als wir damit vor drei Jahren begonnen haben, haben wir uns drei Schwerpunkte gesetzt: Wie sieht das geistliche und mitmenschliche Leben in unserer Gemeinschaft aus und wo ist Erneuerungsbedarf? Was können wir an Öffentlichkeitsarbeit für den Orden machen? Wie begleiten wir junge Erwachsene durch Gespräche, Tage der Stille, Exerzitien etc. auf der Suche nach ihrem Weg einer intensiven Jesusnachfolge? – in welcher Lebensform auch immer! Denn eines ist klar, geistliche Berufungen sind heute nicht nur auf Priester, Diakone und Ordensleute beschränkt – ein Fingerzeig Gottes, der noch mehr beachtet werden sollte.

P. Josef Maureder SJ, 38, leitet das vor drei Jahren eingerichtete kleine Zentrum für Berufungspastoral der Jesuiten Österreichs, das Haus Manresa in Linz. Zielgruppe dieses Zentrums sind „junge Erwachsene“, die auf der Suche nach einer intensiven Jesusnachfolge vor einer Lebensentscheidung stehen. Obwohl es bisher nur Mundpropaganda gab, wird das Angebot im Haus Manresa von immer mehr Frauen und Männern in Anspruch genommen. Heuer kamen bereits 100 Interessierte.
(Haus Manresa: Domgasse 4, 4010 Linz)

„Ich bin überzeugt, daß in den kommenden Jahren die geistlichen Berufungen – vor allem bei den Orden – wieder zunehmen.“
P. Josef Maureder
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