Der kleine Mühlviertler Ort Waxenberg ist wegen seiner Ruine bekannt. Doch auch der alte Pfarrhof am Fuß der Ruine ist einen Abstecher wert.Die Tür steht weit offen, schließlich muß Frühlingsluft ins Haus, um die dicken Mauern nach dem schneereichen Winter wieder zu belüften. Ewa Hanushevsky öffnet ihre Welt der Bilder, Symbole und Installationen gerne für Besucher/innen. Seit sie vor wenigen Jahren den Pfarrhof vom Besitzer, dem Fürsten Starhemberg, gemietet hat, ist hier neues Leben eingekehrt. Zuvor stand das Haus leer – der letzte Pfarrer von Waxenberg, das nun von Oberneukirchen betreut wird, starb in den 60er Jahren. Danach nutzten Jugendliche das Haus. Aufwärts geht es erst seit dem künstlerischen Neubeginn der „Mutter, Malerin und Musikerin“ (Eigenbeschreibung) Ewa Hanushevsky. Hauptmotiv ihrer Kunst: Brückenschläge von Ort zu Ort, von Mensch zu Mensch. Auch vom Gestern zum Heute.