Rund 260 Personen sorgen seit Jahren dafür, daß das Gebet vor dem ausgesetzten Allerheiligsten in der Pfarrkirche nicht endet. Im Stundentakt wechseln von morgens bis abends die Anwesenden, ein Plan regelt die täglichen Anbetungsstunden. Neben persönlichen Anliegen tragen die Beter/innen auch die Sorgen und Nöte der Pfarrbevölkerung vor Gott. Wer ein Anliegen oder eine Bitte hat, kann sie auf ein Blatt Papier schreiben und in eine Schale des vor dem Altar aufgestellten Kerzenleuchters (Foto) legen. Die zur Gebetsstunde Eingeteilten greifen in die Schale und tragen im Gebet die Bitten stellvertretend vor Gott. Auf diese Weise entsteht ein Netzwerk des Gebets, das über das persönliche Leben hinausgeht. Die ständige Verehrung der hl. Eucharistie erfüllt daneben auch einen höchst profanen Nutzen: immer ist jemand in der Pfarrkirche anwesend – eine ganz sichere Alarmanlage.