Die EU soll sparen. So wollen es die reichen Länder der Gemeinschaft, auch Österreich. Besonders hart trifft das die Bauern. Sie müssen mit Einkommensverlusten von sieben bis zehn Prozent rechnen. Viele Mittel- und Kleinbetriebe in weniger begünstigten Lagen sind durch die EU- Pläne in ihrer Existenz bedroht. Sie können nicht mehr kostendeckend produzieren. Mit Tausenden Bauern aus allen EU- Ländern protestierten daher vergangenen Montag in Brüssel auch 200 aus Österreich. Sie forderten, was auch im Sozialhirtenbrief der Bischöfe steht: Die bäuerlichen Familienbetriebe dürfen nicht auf dem „Altar des Marktes“ geopfert werden. Dafür sind sie zu wertvoll – für das Sozialgefüge, die Umwelt und die Wirtschaft. Weiteres siehe Artikel "Bevor es zu spät ist", "Bauernmarsch fürs Überleben"