In Salzburg feierte kürzlich die internationale katholische Laienorganisation „Legion Mariens“ das 50 Jahr-Jubiläum ihres Österreich-Zweiges. Nach der Gründung durch Frank Duff 1921 in Dublin breitete sich die Bewegung zunächst im englischen Sprachraum aus, im Februar 1949 fand dann im Wiener Heimsuchungskloster das erste österreichische Legionstreffen statt. Heute gibt es in 2000 Diözesen weltweit mehrere Millionen Legionsmitglieder, in Österreich sind es mehr als 3000. Wie Maria möchten die Legionäre den Menschen Christus bringen. Sie gehen in ihrem Apostolat davon aus, daß am Anfang der Glaubensverkündigung nicht Vorträge oder Diskussionen stehen, sondern die schlichte Tat. Kranken- und Altenbesuche einerseits, die Betreuung sozialer Randgruppen (etwa Haftentlassene, Obdachlose, Drogenabhängige, Prostituierte) andererseits sind die Hauptaufgaben der Legion Mariens. Dazu kommt die persönliche Heiligung der Mitglieder, die durch reges Gebetsleben und wöchentliche Treffen angestrebt wird.