Mann und Frau – das ist Gottes beste Idee. So sieht es einer der mehr als 30 Jahre Mann und Frau auf das Lebenswagnis Ehe vorbereitet hat: Hans Innerlohinger.„Was ihr tut, ist ein gutes Konzept.“ So lautet die Hauptbotschaft, die Pfarrer Hans Innerlohinger jungen Menschen mit auf den Lebensweg geben will. Nach über 30 Jahren hält er gelegentlich noch in der Pension Vorbereitungskurse. Es gibt die Chance, daß dieses Konzept auch hält.Lebenskonzept Ehe bedeutet: Es soll gelingen, daß die beiden bis ins Alter beisammenbleiben. Unvollkommenheiten und Schuld müssen nicht gleich zur Trennung führen, will Innerlohinger den Menschen ein wenig Mut einpflanzen. „Gottes beste Idee“ wird nicht immer so leicht zur Wirklichkeit. Aber so leichtfertig, wie das allgemein behauptet oder beklagt wird, gingen die Leute mit ihrer Ehe nicht um, ist die Erfahrung des Seelsorgers Innerlohinger. „Ihr müßt einander schön tun und euch gegenseitig verwöhnen, denn die Ehe ist dazu da, daß es uns gut geht“, legt Innerlohinger ans Herz. Leben in der Ehe, das ist Leben in hoher Qualität, meint er. Und in dieses „Leben in hoher Qualität kann im guten Umfeld und in der Behutsamkeit einer gepflegten Beziehung weitergegeben werden.Innerlohinger ist Priester und er hat deshalb nicht selbst gelebt, was er für „Gottes beste Idee“ hält. Jetzt im Alter , wo das Leben schwer geworden ist, „alleine dazuhocken“, macht ihm zu schaffen. „Es wäre schon schön, jemanden zu haben, der sich um einen kümmert“.Die Kirche sollte Menschen vor allem mit Angeboten zur Konfliktlösung beistehen, meint Innerlohinger. Viel zu schnell neigten Menschen heute zur Flucht, wenn eine Situation schwierig wird. Und was die Diskussion zur Thematik der Wiederverheiratung betrifft, meint Innerlohinger. „Ich würde Menschen einen zweiten Versuch nicht verbieten, vor allem, wenn die Leute ehrlich waren und zu ihrer Schuld aus der eigenen kaputten Ehe stehen. Er ist dafür, daß man solche neuerlichen Verbindungen segnen sollte.