Bis vor zwei Jahren war im Franziskanerkloster Pupping unmittelbar neben der Sterbekirche des hl. Wolfgang ein Klarissenkloster mit strenger Klausur untergebracht. Mit Ausnahme von Sr. Marie-Therese haben sich die Schwestern verabschiedet und leben nun in anderen Konventen. Vor wenigen Monaten kam neues Leben in die alten Mauern: Bruder Fritz und Bruder Philipp, zwei junge Franziskaner, errichten in Pupping ein Zentrum für Menschen, die in franziskanischer Einfachheit beten, arbeiten und Gemeinschaft erfahren wollen. Vorbild für das Projekt ist San Masseo in Assisi, wo seit 20 Jahren suchende Menschen empfangen werden.Nach Weihnachten war das Kloster Pupping erstmals für zwei Wochen vollbelegt: 50 Gäste aus halb Europa halfen bei nötigen Umbauarbeiten, dachten nach, wo es im eigenen Inneren Renovierungsbedarf gibt und sammelten sich im Gebet.Gelebt wird übrigens nur von dem, was jede/r einbringt und was an Geschenken ins Haus kommt.