Betroffen von den Bildern des Hochwasserkatastrophengebietes, dort, wo der Fluß Theiß die Nordwest-Grenze Rumäniens zur Ukraine bildet, starteten die bewährten Rumänienhelfer der beiden Pfarren eine Hilfsaktion. Diesmal unterstützt von etlichen Andorfer Gruppierungen wie Kath. Frauenbewegung, Goldhaubengruppe, Schülerinnen der Landwirtschaftlichen Fachschulen, den Banken und den Kindern, die bei der Kuscheltieraktion „Andorf aktiv“ mitmachten.Ziel des Hilfstransportes war Sighetu Marmatiei und Teceu Mic. Dort waren die Innviertler die ersten ausländischen Helfer.Im vergangenen Oktober standen die kleinen Häuser 12 bis 17 Stunden bis zum Dach unter Wasser. Viele der Häuser brachen ein und sind arg zerstört. Zudem gab es Tote und Verletzte.Heute hausen die Menschen dort armselig in ihren kaputten, nassen und feuchten Räumen. Und das bei einer Außentemperatur bis minus 12 Grad und viel Schnee. Die Schulen und Kirchen sind derzeit gesperrt.Von den oberösterreichischen Helfern wurden Kleidung, Schuhe, Bettdecken und -wäsche, Hygieneartikel, Lebensmittel, Waschpulver und andere Dinge, die für’s Überleben notwendig sind, direkt an die Betroffenen übergeben.Die vielen Kuscheltiere von den Andorfer Kindern bereiteten den rumänischen Kindern in diesem Katastrophengebiet besonders viel Freude.Nachdenklich und innerlich zutiefst berührt fuhren die Helfer über die frisch verschneiten Karpatenausläufer vor Weihnachten wieder zurück nach Österreich.