Bereits seit mehreren Jahren hat Steyr-Resthof Wanaheda in Namibia als Partnerschaftsgemeinde. Im heurigen Sommer machte sich eine sechsköpfige Gruppe aus der Pfarre auf die Reise, um ihre Freunde in Afrika zu besuchen.Wir waren bei den Ärmsten der Armen, berichtet Rosi Zebenholzer, eine der Reiseteilnehmerinnen. Viele finden keine Arbeit, daher haben die meisten Familien kein Einkommen. Sie leben auf engsten Raum in ihren Blechhütten. Ein Problem ist auch das Wasser. Es gibt nur wenig Wasserstellen und die sind meist weit weg von ihren Hütten. Auf den Frauen lastet die meiste Arbeit. Sie kümmern sich um die Familie, sie tragen das Wasser in Gefäßen auf dem Kopf und dazu ein Kind am Rücken.Zebenholzer: „Mir ging diese Armut sehr nahe und ich bin froh, daß wir in unserer Pfarre etwas tun, um die Not dort ein wenig zu lindern.“Die Steyrer brachten ihrer Partnerschaftsgemeinde 45.000 Schilling mit. Das Geld wird für den Kindergarten und die Schule verwendet.Am 8. November ist in Steyr-Resthof „Namibia-Sonntag“ mit Gottesdienst um 9.30 Uhr, Verkaufsbazar mit Kunstgegenständen aus Namibia und einer Kleidersammlung für Wanaheda.