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Dankbar und zornig

Erntedank in einer Ziet, in der die Bauern unter Priesdruck geraten
Ausgabe: 1998/40, Erntedank
29.09.1998
- Ernst Gansinger
Am 22. September demonstrierten 2.700 Bauern in St. Wolfgang vor den EU-Landwirtschaftsministern. Sie traten auf gegen die (geplante) „Agenda 2000“, die weiteren Preisverfall bäuerlicher Produkte zur Folge hätte. Ist Protest angesagt, nicht Erntedank?Die Probleme der Landwirtschaft sind vielfältig – Preisdruck, Arbeitsdruck, fehlende Hofnachfolger, weitere Betriebsumstellungen in den Nebenerwerb, Abwanderung. . . Dennoch sagt der Vizepräsident der oö. Landwirtschaftskammer, Nikolaus Prinz, die österreichische Landwirtschaft sei auf dem richtigen ökosozialen und bäuerlich strukturierten Weg.Milch, Rinder, Schweine und Getreide sowie in einigen Regionen Gemüse sind die wichtigsten Produktionsbereiche. Die Kreativität der Bauern zeige sich u. a. im vielfältigen Angebot von Bauernmärkten und Hofläden. Aber es gibt Probleme: „Persönlich bin ich über die Haltung von vielen Wirtschaftsvertretern gegenüber der bäuerlichen Direktvermarktung tief enttäuscht. Bauern und Gewerbe brauchen einander als Partner, nicht als Gegner!“, sagt Prinz.Spielraum der Landwirtschaft sieht er bei Schaf-, Lamm- und Ziegenprodukten. Unabhängig von der Lebensmittelproduktion ist der Energie- und Biomassesektor ein Hoffnungsmarkt.“Bauer und KonsumentErntedank von Konsumenten könnte bedeuten, daß diese hinterfragen, woher die Lebensmittel kommen, wie sie erzeugt werden. Prinz: „Bauern und Konsument sind aufeinander angewiesen. Stirbt der Bauer, stirbt das ganze Land.“ Erntedank könne auch Anlaß sein, dankbar zu sein für Arbeitsplatz, Familie, Gesundheit , . . .Das Bild der Landwirtschaft hat sich in den letzten 50 Jahren stark gewandelt (siehe Kasten links). Aber „in allen Berufen hat sich Gewaltiges verändert, nicht nur in der Landwirtschaft“, betont Prinz. Das ökosoziale Gedankengut von DI Josef Riegler ist der richtige Ansatz. Das heißt Rücksichtnahme auf ökologische und soziale Aspekte. „Es muß aber gleichzeitig für die bäuerlichen Familien ein entsprechendes Einkommen erzielbar sein.“ Prinz beklagt, daß einige europäische Länder die Weichen falsch gestellt haben, als sie Agrarindustrie aufkommen ließen.Gerechte PreiseEin heikles Thema sind die Subventionen. Viele Bauern wollen nicht Subventionen, sondern gerechte Preise. Landwirtschaft produziert neben den Nahrungsmitteln und Energieträgern auch Landschaftspflege und -schutz. Prinz: „Wer Weltmarktpreise verlangt, muß den Bauern auch die Betriebsmittel zu Weltmarktpreisen geben.“ Von uns die Arbeit, von Gott der SegenKarl Weichselbaumer von Rechberg war lange Jahre Vizepräsident der oö. Landwirtschaftskammer. Er erinnert sich an die bäuerliche Welt knapp nach dem Zweiten Weltkrieg: „Vor 50 Jahren waren die Lebensmittel rar und in der Landwirtschaft war die Produktion sehr gering. Denke ich an Rechberg, da hatten wir außer einem Druschkasten, einem Dampfkessel oder Dieselmotor keine Maschinen zum Dreschen. Da waren 15 bis 20 Leute beschäftigt. Der Bauer war noch mehr von der Natur abhängig. Damals hat es keinen Kunstdünger gegeben.Ich erinnere mich an das Jahr 1947. Es war sehr trocken, die Ernte war sehr schlecht. Das bekamen die Bauern und die Bevölkerung zu spüren. Wenn es lange trocken war oder geregnet hat, gab es in der Kirche eine Betstunde am Sonntag-Nachmittag für ein besseres Wetter.Beim Erntedankfest gab es einfache Erntekronen. Wir haben Tafeln in die Kirche getragen, auf denen stand: Von uns die Arbeit, von Gott der Segen. Zur Erntekrone haben wir in einem Baohkarl (Backkorb) Brot mitgetragen. Früher hat man beim Erntedankfest dem Herrgott noch mehr gedankt. Das vermisse ich heute vielfach.Heute ist die Landwirtschaft spezialisiert. Früher hat jeder Bauer von jeder Sorte etwas gehabt. Raps und Futter-oder Silomais hat es vor 50 Jahren noch nicht gegeben. Damals hatte jeder zweite Bauer Schafe. 30 bis 50 glückliche Hühner liefen herum. Jede Woche kam der Eierhändler. Jetzt sind die Hendln meist eingezäunt und nur mehr für den Eigenbedarf da.
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