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Ein Ort erinnert sich

Am 16. Dezember 1943 wurde der Arbinger Pfarrer Alois Poranzl von der Gestapo verhaftet. Mit seiner NS-Gegnerschaft hatte er sich nicht zurückgehalten – und wurde verraten. Der zeitlebens kränkliche Pfarrer überlebte die Haftbedingungen im Gefängnis in Linz nicht lange. Er starb am 17. Februar 1944.
Ausgabe: 2014/06, Poranzl, Arbing
05.02.2014
- Ernst Gansinger
Vor 70 Jahren starb Alois Poranzl. Nicht viel von seinem Leben ist überliefert, nicht viel ist heute noch in Erinnerung. Der jetzige Bürgermeister von Arbing, Josef Hiesböck, nimmt den Gedenktag an den Tod Poranzls vor 70 Jahren zum Anlass, gemeinsam mit der Pfarre der Person Poranzl und seinem Widerstands-Geist gegen die Nationalsozialismus ein Andenken zu bewahren.

Der Mutige


„Meine Generation“, so Bürgermeister Hiesböck, „hat von den Eltern noch über Pfarrer Poranzl erzählt bekommen. Die Generation nach uns weiß kaum mehr etwas von ihm.“ Kaum also davon, dass Poranzl in der Zeit vor dem „Anschluss“ 1938 sehr ­offen gegen den Nationalsozialismus Stellung bezogen hat. Kaum davon, wie er den Nation­alsozialismus kritisierte. Wie er damit den Nationalsozialisten zum Ärgernis wurde, bis ihn schließlich einer verriet. Er belauschte den Pfarrer, als dieser davon sprach, dass „Heil Hitler“ ein ordinärer Gruß sei.  Kaum jemand weiß heute noch davon, dass Poranzl, kurz bevor er selbst Opfer der NS-Schergen wurde, eine Frau aus Arbing, Hiesböcks Tante, von Niedernhart herausgeholt hat. Für die Frau gab es schon einen Transport-Termin zur „Euthanasie“, im Krankenakt als „Transport ins Erholungsheim“ bezeichnet.  

Der Kritiker


Der 1892 in Neumarkt im Mühlkreis geborene Poranzl wurde 1916 zum Priester geweiht. Nach Kaplans-Zeiten im Innviertel kam er 1923 ins Machland, wo er vor allem in Mitterkirchen als Seelsorger wirkte. 1934 wurde er Pfarrer in Arbing. Aus dem Bezirk Perg stammte der Großdeutsche Johann Schober, der als Polizeipräsident von Wien 1927 für die Niederschlagung der Juli-Revolte verantwortlich und auch 1921/1922 sowie 1929/1930 Bundeskanzler war. Schober war kein Freund des Ständestaates, den Po­ranzl als Zusammenführung von Christentum und Staat unterstützte. In dieser Ständestaat-Zeit nahm er sich in der Kritik an Hitler und dem Nationalsozialismus kein Blatt vor den Mund, womit er sich auch Feinde schaffte. 1943 rächten sich die Feinde.

Der Beheimatete


Poranzl muss in Arbing und im Machland ein Umfeld gehabt haben, in dem er sich wohlgefühlt hat, meint Bürgermeister Hiesböck. Sonst hätte er hier nicht so viele Jahre seelsorglich gewirkt. Wenn heute an diesen Pfarrer erinnert wird, dann nicht, um Schuld oder Unschuld zuzuweisen, sondern wachzuhalten, dass es Menschen wie Poranzl gegeben hat. Menschen, deren Andenken bewahrt werden sollte. Darum soll auch,  wer hier in die Volksschule geht, vom guten Wirken Poranzls hören.


Einladung

Poranzl-Gedenken


Alois Poranzl wurde am 16. Dezember 1943 nach der Messe verhaftet und in das Landesgericht Linz eingeliefert. Sein Verteidiger beantragte am 11. Jänner wegen Poranzls angeschlagener Gesundheit Haftentlassung. Der Arzt aber meinte am 26. Jänner, Poranzl sei haftfähig. Am 17. Februar 1944 starb Poranzl. Er ist einer von 16 Priestern der Diözese Linz, die als NS-Opfer zu Tode kamen. Insgesamt gab es in unserer Diözese 105 Priester und Ordensleute, die in der NS-Zeit länger als einen Monat inhaftiert waren, worauf der Referent der Veranstaltung am 6. Februar, Helmut Wagner, hinweist.

Die Gemeinde Arbing lädt zum Vortrag „Kirche und ­Nationalsozialismus“ am Donnerstag, 6. Februar, 20 Uhr, ins Pfarrheim ein.
Die Pfarre Arbing feiert mit Altbischof Maximilian ­Aichern am Sonntag, 23. Feb­ruar, um 9 Uhr einen Gedenkgottesdienst.
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