Die Bulgaren seien ja eigentlich mehr die Individualisten, meint die Initiatorin Darina Tomkova. Die Spiel- und Lerngruppen in Linz-St. Franziskus werden aber von den Landsleuten sehr gut angenommen.
Linz. Fröhliches Kinderlachen dringt durch die Saaltüre des Pfarrheims Linz-St. Franziskus. Drinnen ist die Spielgruppe für Kleinkinder voll im Gange. Sie basteln, laufen und singen – in ihrer bulgarischen Muttersprache. Jeden Samstag Vormittag findet das Angebot statt. „Ich habe den Kontakt mit anderen Bulgaren vermisst und den Kinder macht es einfach Spaß“, erzählt Daniela Ivanova, die mit ihrer zweieinhalbjährigen Tochter Vanessa da ist. Eine Türe weiter üben die Kinder im Vorschulalter, ein Stockwerk weiter oben können die Erwachsenen Deutsch lernen. Die Bulgaren seien ja eigentlich mehr die Individualisten, meint die Initiatorin Darina Tomkova. Die Spiel- und Lerngruppen werden aber von den Landsleuten sehr gut angenommen. Sie haben in der Pfarre Linz-St. Franziskus quasi eine zweite Heimat gefunden. Was auch Pfarrer Dr. Josef Wimmer freut, der die Räumlichkeiten unentgeltlich zur Verfügung stellt.