Petra Gstöttner-Hofer ist die neue Frauenbeauftragte der Diözese Linz. Sie möchte zur Sprache bringen, welche Auswirkungen Maßnahmen in der Pastoral für Frauen haben.
„Wenn es um Umstrukturierungen in der Diözese geht, ist es selbstverständlich, auf die finanziellen Auswirkungen zu schauen“, sagt Petra Gstöttner-Hofer. Die neue Frauenbeauftragte der Diözese Linz sieht eine ihrer Aufgaben darin, den Finanzblick durch den Frauenblick zu ergänzen: „Ich möchte zur Sprache bringen, welche Auswirkungen Maßnahmen in der Pastoral für Frauen und natürlich auch für Männer haben.“ Besonders will sie die Anliegen aufgreifen, die in der Frauenkommission thematisiert werden. Der Kommission gehören 21 Frauen aus verschiedenen kirchlichen Einrichtungen an. Vorsitzende ist Sissy Kamptner, Pfarrassistentin in Steyr-Christkindl. Die Frage des Diakonats der Frau wird weiterhin für die Frauenkommission aktuell bleiben, so Gstöttner-Hofer: „Wir werden der Frage nachgehen, wie das Amt konkret ausgestaltet werden könnte.“ Erst kürzlich hat der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, aufgefordert, sich darüber Gedanken zu machen. Petra Gstöttner-Hofer war zwölf Jahre für Pax Christi tätig und begleitet die Seelsorgeteams der Pfarren Berg und Oftering.