Der neue „Verein für Linzer Diözesangeschichte“ möchte den historischen Reichtum bewusstmachen, der die Diözese bis heute auszeichnet. Und einen Beitrag zur Identitätsbildung des Bistums leisten.
Am Anfang stand das erfolgreiche Symposium über Bischof Franz Joseph Rudigier zu dessen 200. Geburtstag im Jahr 2011. Die Beschäftigung mit dem bis heute prägenden Bischof von Linz sollte keine Eintagsfliege bleiben. Es wäre schade, wenn nicht weitere interessante Felder der Kirchengeschichte Oberösterreichs beackert würden. Die Idee zum Verein für Linzer Diözesangeschichte war geboren. Regens Johann Hintermaier, Bischofsvikar für Bildung, hat mit Monika Würthinger, dem Verleger und Historiker Helmut Wagner und Günther Wassilowsky, Kirchenhistoriker an der KTU Linz die Gründung des Vereins betrieben.
Bewusstsein für die Region
Im Rahmen des ersten diözesangeschichtlichen Symposiums am 11. Oktober 2013 wird der Verein aus der Taufe gehoben. Er will mit seiner Arbeit Schwerpunkte und Weichenstellungen der Kirchengeschichte Oberösterreichs wieder verstärkt ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken und in Publikationen einem breiten Interessentenkreis zugänglich machen. Weiters sollen Studenten/innen und junge Forscher/innen auf Themen aufmerksam gemacht und in der Umsetzung begleitet werden. Für Bischofsvikar Hintermaier ist die Beschäftigung mit der Vergangenheit aber kein Selbstzweck: „In Zeiten von Brüchen und Umbrüchen kann ein offener Blick auf die Wurzeln helfen, aktuelle Probleme zu relativieren, die Zukunft mutig in den Blick zu nehmen und neue Schritte zu wagen.“