
Es ist oft nicht einfach, Zeit zur Stille zu finden. Wie wichtig es wäre, fällt auf, wenn man lange die Stille erlebt hat – und zurückkommt in die laute und geschwätzige Welt Mitteleuropas. Bruder Andreas Knapp hat das erlebt. Letzte Woche erzählte der Autor der heurigen Fastenzeit-Reihe der KirchenZeitung im Bildungshaus St. Franziskus in Ried, im Dominikanerhaus Steyr, im Haus der Frau in Linz und im Stift Schlägl davon. 40 Tage hat er als Angehöriger der Kleinen Brüder Exerzitien in der algerischen Wüste großteils
allein verbracht. Es ist die Gegend, in der der Gründer der Gemeinschaft, Charles de Foucauld, gewirkt hat und auch gestorben ist.
In der Wildnis, so Knapp, braucht es eine besondere Kultur der Zeit. So lebte er nach einem festen Tagesplan, mit Zeiten des Gebets, der nötigen Arbeit, dem Wasserholen vom Brunnen und den Streifzügen immer tiefer in die Wüste hinein. Der Versuch, alles als ein Geschenk zu betrachten, ließ ihn immer tiefer erkennen und spüren: Das Leben ist unglaublich schön.

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