
Sie greifen damit die Sorge vieler ehrenamtlicher Helfer/innen im Asylbereich auf, dass Humanität und gelungene Integration bei asylrechtlichen Entscheidungen zunehmend aus dem Blickfeld geraten. Familien und Einzelpersonen würden trotz ihrer großen Anstrengungen, sich zu integrieren, abgeschoben, so Bischof Scheuer und Franz Kehrer: „Wir erlauben uns die eindringliche Bitte, im Sinne der positiven Integration und der Humanität, die Anwendung des Bleiberechts noch einmal wohlwollend zu prüfen.“
Ausbildung statt Abschiebung. Weiters verweisen Bischof und Caritas-Direktor auf das Modell „3plus2“, das sich in Deutschland bereits bewährt hat: Junge Asylwerber/innen in einer Lehre werden während ihrer meist dreijährigen Ausbildung und in den ersten beiden Arbeitsjahren nicht abgeschoben. Das fordert auch das Forum „Christ und Wirtschaft“ eine Plattform der Katholischen Aktion OÖ für Unternehmer/innen. Durch die Abschiebung würde nicht nur eine erfolgreiche Integration verhindert, sondern auch den Unternehmen Schaden zugefügt. Das Forum unterstützt die Initiative „Ausbildung statt Abschiebung“ (http://ausbildung-statt-abschiebung.at).
Den vollständigen Brief von Bischof und Caritas-Direktor ist auf www.kirchenzeitung.at nachzulesen.

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