
Lernen bis zum Umfallen, Schularbeit schreiben und dann den Stoff wieder komplett vergessen. Bei fast der Hälfte der Schüler/innen ist das häufig der Fall, bei jedem Sechsten ist das praktisch immer so. Das kam bei einer Befragung des Nachhilfeinstituts Lernquadrat von insgesamt 315 Schülern im Alter von 10 bis 18 Jahren heraus. Lernquadrat-Geschäftsführer Konrad Zimmermann kritisiert dieses „Bulimie-Lernen", das an den Gymnasien laut Studie noch stärker verbreitet sei als an den anderen Schultypen. Ein Ansatzpunkt für nachhaltigeres Lernen ist für Zimmermann, dass den Schülern die Alltagsrelevanz des Stoffs besser vermittelt wird. Denn auch das ist aufschlussreich: Nur Englisch (79,4 Prozent Zustimmung) und Mathematik (55,6 Prozent Zustimmung) findet eine Mehrheit der Schüler als wichtig für die eigene Zukunft. Fächer wie Geografie und Geschichte bekommen keine zehn Prozent Zustimmung, das Schlusslicht ist Physik (2,5 Prozent). Dafür wünschen sich 43 Prozent der oberösterreichischen Schülerinnen und Schüler zusätzliche Themen im Unterricht. Alltagskunde wie Steuerausgleich und Autokauf sowie Ernährung und Gesundheit würden die Schüler/innen dabei sehr interessieren.

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